Was private Bankkunden jetzt unbedingt wissen sollten- EU-Verbraucherschutz-Richtlinie PSD2 tritt zum 13. Januar 2018 in Deutschland in Kraft

Die neue EU-Richtlinie PSD2 (Payment Service Directive), die am 13. Januar 2018 in Kraft getreten ist, gilt auch für Deutschland. Danach müssen alle traditionellen Banken und Sparkassen nach dem Willen der EU auch Drittanbietern wie Finanz-Start-ups (Fintechs) den Zugriff auf Konten und Daten ihrer Kunden ermöglichen, wenn die Kunden es explizit erlauben. Die EU hat aber das maschinengesteuerte Auslesen von Girokonten, das Auskunft über sämtliche Zahlungen und Gewohnheiten gibt, grundsätzlich verboten. Die Geldinstitute dürfen allerdings nur die Daten herausgeben, die für die jeweiligen Dienstleistungen notwendig sind. Darum sollte jeder Bankkunde vor einer solchen Zustimmung bei den Fintechs die wirkliche Notwendigkeit prüfen. Der eigene Hausbank-Berater wird dazu immer wichtiger. „Wenn es um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten geht, fühlt sich eine große Mehrheit der Bundesbürger bei ihrer Bank am besten aufgehoben“, so Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes. Finanzexperten der ARAG-Versicherung geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen für Verbraucher.

Die EU-PSDS Verbraucherschutz-Richtlinie ändert ab 13. Januar 2018 den Zahlungsverkehr von Grund auf:

  • Kein Banken-Monopol mehr auf Kontodaten
  • Innovative Anwendungen von Drittanbietern werden kommen
  • Mehr Sicherheit bei Kartenzahlungen im Netz
  • Mehr Sicherheit bei Kartenmissbrauch

Lesen Sie Ausführliches bei den ARAG-Experten über den Link unten.

(map)
Zurück zur Startseite
GOÄ Praxisleitfaden Kopfschmerz
Weitere Newsmeldungen
    • Altersgerecht umbauen – KfW-Bank fördert bis 50.000 Euro je Wohneinheit
      Bereits seit Oktober 2014 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) altersgerechtes Umbauen der eigenen Immobile. Dabei können Interessenten die Förderung bis 50.000 Euro je Wohneinheit unabhängig von Alter, Vermögen und Gesundheitszustand beantragen. Derzeit liegt der Zinssatz bei 0,75 % eff...
      Mehr
    • Erste Energieausweise aus 2008 verlieren Gültigkeit Ende 2018
      Hauseigentümer und Eigentümergemeinschaften, die 2008 einen Energieausweis für ihr Gebäude oder Wohnungen erstellen ließen, müssen den Ausweis erneuern lassen. Denn diese Energieausweise sind nur zehn Jahre gültig. Darauf weist die Verbraucherzentrale Energieberatung hin. Eigentümer, die 2008 einen ...
      Mehr
    • Praxistipp: Energielieferungen nur von Tankwagen mit geeichten RAL-Zählern
      Verbraucher, die sich jetzt oder später mit Heizöl, Flüssiggas, Steinkohle, Braunkohle, Holzpellets, Holzbriketts oder Stückholz von den Brennstoff-Händlern beliefern lassen, haben jetzt mit dem „RAL-Gütezeichen Energiehandel“ ein wichtiges Kriterium, wenn sie bei Service, Produktqualität und konkre...
      Mehr
    • Vorsicht Phishing-Gefahr! Betrüger nutzen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für den Datenklau
      Der Datenklau per E-Mail oder SMS unter dem Stichwort „DSGVO“ (neue EU-Datenschutz-Grundverordnung) geht um. Ein falscher Klick, und schon installiert sich eine Schadsoftware auf Ihrem PC, Tablet oder Smartphone, um nach sensiblen Daten „fischen“ zu können - daher nennt man diesen Trick auch Phishin...
      Mehr
    • Steuertipp-Kapitalanlage: Wer in virtuelle Währungen investiert hat, sollte Anschaffungsvorgänge dokumentieren
      Wer in eine virtuelle Währung investiert hat, sollte den Anschaffungsvorgang dokumentieren. Denn um den zu versteuernden Betrag zu ermitteln, braucht man die Anschaffungskosten. Hier kann zur Vereinfachung die „First-in-first-out“-Methode (Fifo)
      Mehr
    • Niedrigzinsphase dauert an - Geldanlagen im Vergleich
      Die anhaltenden Niedrigzinsen machen vielen Sparern eher Kummer. Für traditionelle Spareinlagen wie das klassische Sparkonto mit drei Monaten Kündigungsfrist liegt die Verzinsung im Promillebereich. Selbst für zehnjährige Bundesanleihen beträgt die jährliche Rendite nur noch etwa 0,4 Prozent. So man...
      Mehr
    • Banken ändern Anfang 2018 ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Kontoinhaber
      Aktuell informieren Kreditinstitute ihre Bankkunden über geänderte Allgemeine Geschäftsbedingungen für ihre Konten. Anlass ist, so der Bundesverband deutscher Banken, dass neue, europaweit einheitliche Regeln für den Zahlungsverkehr, ab dem 13. Januar 2018 auch in Deutschland gültig werden. In den n...
      Mehr
    • Braucht man eine Vorsorge-Bankvollmacht und wann?
      Eine Vorsorge-Bankvollmacht ist eine sichere Basis für besondere und nicht vorhersehbare Lebenssituationen. Denn es kann einem natürlich schnell etwas Schlimmes zustoßen, etwa bei einem Unfall oder durch eine schwere Erkrankung. Auch junge Menschen sind davor nicht gefeit. Dann tritt gleich die wich...
      Mehr
Zum Archiv

Quellen-URL (abgerufen am 11.12.2018 - 23:44): http://www.neuromedizin.de/Finanzen/Was-private-Bankkunden-jetzt-unbedingt-wissen-sollten.htm
Copyright © 2014 | http://www.neuromedizin.de ist ein Dienst der MedienCompany GmbH. | Medizin-Medienverlag | Amselweg 2, 83229 Aschau i. Chiemgau | Geschäftsführer: Beate Döring | Amtsgericht Traunstein | HRB 19711 | USt-IdNr.: DE 223237239