Automatische Substitution: eine Gefahr für die Therapiesicherheit

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im April 2022 das Stellungnahmeverfahren zum Austausch von biotechnologisch hergestellten biologischen Arzneimitteln durch Apotheken eingeleitet. Das bedeutet: Ab jetzt arbeitet er an einer Regelung, nach der Biopharmazeutika wie Generika in der Apotheke ausgetauscht werden können.

Dies bedeutet:

Keine Infos an den behandelnden Arzt oder Ärztin. Warum die automatische Substitution eine Zuordnung von Nebenwirkungen unmöglich macht. Derzeit bestimmen Arzt oder Ärztin, welches biopharmazeutische Präparat eine Patientin bekommt. Mit der automatischen Substitution ändert sich das. Das Präparat wird in der Apotheke ausgetauscht. Arzt oder Ärztin erfahren nicht, was ihr Patient bekommen hat – eventuell auftretende Nebenwirkungen können sie nicht zuordnen. 

 Grafik

Quelle: AG Pro Biosimilars

PI: Arbeitsgemeinschaft Pro Biosimilars

(map)
Zurück zur Startseite
Weitere Newsmeldungen
    • Patientennahe Diagnostik von Infektionen in der Arztpraxis
      Mit der sogenannten Point-of-Care-Diagnostik kann eine patientennahe Diagnose schnell in der Arztpraxis durchgeführt werden. Dadurch können behandelnde Ärztinnen und Ärzte bei Atemwegsinfektionen direkt mit der passenden Therapie beginnen. Der Einsatz dieser Diagnostik wird von der Privaten Krankenv...
      Mehr
    • Was muss der Privatpatient bei der elektronischen eAU beachten?
      Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) löste seit dem Jahresbeginn die Papierkrankschreibung "Gelber Zettel" ab. Wer krankgeschrieben ist, muss seinem Arbeitgeber keinen gelben Zettel mehr vorlegen, sondern diese Bescheinigung geht jetzt von der Arztpraxis digital direkt an die jew...
      Mehr
Zum Archiv

Quellen-URL (abgerufen am 25.05.2024 - 06:03): http://www.neuromedizin.de/Patienten/Automatische-Substitution--eine-Gefahr-fuer-die-Therapiesich.htm
Copyright © 2014 | http://www.neuromedizin.de ist ein Dienst der MedienCompany GmbH. | Medizin-Medienverlag | Amselweg 2, 83229 Aschau i. Chiemgau | Geschäftsführer: Beate Döring | Amtsgericht Traunstein | HRB 19711 | USt-IdNr.: DE 223237239