Gesundheitsversorgung im Jahr 2030? Zukunftswünsche erfragt.

Das Meinungsforschungsinstitut Nielsen hat im Oktober 2019 etwa 1.000 repräsentativ ausgewählte Menschen für den Sanofi Gesundheitstrend befragt. Global wünschen sich Patienten beim Blick in die Zukunft der Medizin vor allem eine bessere Heilbarkeit schwerer Krankheiten. Viele können sich dabei auch den Einsatz digitaler Techniken vorstellen. Ärzte bleiben nach wie vor wichtiger als Computer.

Zukunftswuensche

BU: Auch wenn viele Menschen digitalen Innovationen positiv gegenüberstehen, wünschen sich Patienten für die Zukunft vor allem eine bessere Heilbarkeit schwerer Krankheiten.

Foto: djd/Sanofi/Getty

Die Zukunft der Medizin: eHealth, Robotik und Telemedizin

Laut der Nielsen-Umfrage bleibt die persönliche Behandlung durch den Arzt für die Menschen in Deutschland auch in Zukunft wichtiger als die komplette Digitalisierung der Medizin. So würde sich jeder Vierte mit dem Gedanken anfreunden, dass in Krankenhäusern mehrheitlich Computer und Roboter die Versorgung übernehmen. Deutlich mehr Befragte (37 Prozent) befürworten die Unterstützung des medizinischen Fachpersonals durch Computer und Robotik. Etwa gleich viele (36 Prozent) sehen sich im Jahr 2030 im Alltag von einem persönlichen digitalen Assistenten begleitet, der Hilfestellungen für die Gesundheit gibt und bei Fehlverhalten warnt. Vier von zehn Personen können sich vorstellen, zukünftig Arzttermine von zu Hause aus zu absolvieren (Telemedizin) und 58 Prozent befürworten, dass Gesundheitsdaten dann über ein zentrales System durch jeden behandelnden Arzt abrufbar sind. Nicht verwunderlich: Junge Menschen stehen digitalen Neuerungen in der Medizin insgesamt offener gegenüber.

Quelle: djd

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Quellen-URL (abgerufen am 16.12.2019 - 05:24): http://www.neuromedizin.de/Patienten/Gesundheitsversorgung-im-Jahr-2030--Zukunftswuensche-erfragt.htm
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