Mehr Wertschätzung für alle Beschäftigten in der Patientenversorgung fordert Marburger Bund

Der Marburger Bund fordert bei der Bundesregierung einen Steuerfreibetrag und mehr Wertschätzung für die Beschäftigten in der Patientenversorgung ein. „In der Versorgung von Patienten greifen viel Hände ineinander. Hier einzelne Gruppen zu bevorzugen, erzeugt Unfrieden im Team und ist demotivierend.

Die Bundesregierung sollte alles dafür tun, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegende, Medizinische Fachangestellte und andere patientennahe Berufsangehörige trotz hoher Belastung weiterhin für die Versorgung zur Verfügung stehen. Alle Beschäftigten in der Patientenversorgung haben unabhängig von ihrem Einsatzort mehr Wertschätzung verdient, keine Gruppe sollte per se ausgeschlossen werden. Alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten – unabhängig davon, ob sie im stationären oder im ambulanten Bereich arbeiten“, erklärte Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende des Marburger Bundes.

Die Bundesregierung sollte anerkennen, dass alle Beschäftigten in der Patientenversorgung durch die Pandemie großen Belastungen ausgesetzt waren – und nach wie vor ausgesetzt sind. Der Marburger Bund fordert daher, einen Steuerfreibetrag für alle patientennahen Beschäftigten im Gesundheitswesen einzuführen, um der besonderen Belastung Rechnung zu tragen.

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