Neues Meldeportal für Medikamenten-Nebenwirkungen

Sollte jemand, der ein Medikament einnimmt eine Nebenwirkung bemerken, sollte er dies seinem behandelnden Arzt mitteilen. Falls diese Nebenwirkung öfters auftritt, sollte der Patient dies künftig auch online bei den deutschen Arzneimittelbehörden BfArM und Paul Ehrlich Institut melden. Für eine Meldung genügt der Verdacht, dass eine beobachtete körperliche oder psychische Reaktion auf eine vorherige Medikamenteneinnahme zurückzuführen ist. Dies kann der Patient selbst in einem neuen Onlineportal in die Datenbank eintragen oder er wendet sich an seinen Arzt oder Apotheker oder man kontaktiert dafür das Pharmaunternehmen, welches das Medikament herstellt. 

Grafik

BU: Vier einfache Wege, eine Nebenwirkung zu melden (Quelle: vfa) © "obs/vfa - Verband forschender Pharma-Unternehmen"

Egal, wo die Meldung abgegeben wurde: Sie gelangt binnen kurzer Frist in die große Nebenwirkungsdatenbank der EU. Ob das Medikament tatsächlich etwas damit zu tun haben kann, untersuchen im Anschluss daran Experten der Behörden und der Pharma-Unternehmen.

Meldungen über Nebenwirkungen nach Arzneimitteleinnahme sind wertvoll, weil Pharma-Unternehmen und Behörden daraus lernen, wie sich die Anwendung von Medikamenten noch sicherer machen lässt.

Quelle: obs/vfa

(map)
Zurück zur Startseite
MFA-Heute
Weitere Newsmeldungen
    • REHADAT-Übersicht zur aktuellen Sonderförderung der beruflichen Teilhabe für Menschen mit Behinderung
      Mit zahlreichen Portalen und Publikationen, Apps und Seminaren ist REHADAT das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Die REHADATMehr
    • Epilepsie - Ein Hinderungsgrund für berufliche Tätigkeit?
      Grundsätzlich stellt eine Epilepsieerkrankung keinen Hinderungsgrund für eine berufliche Tätigkeit dar. Von besonderer Bedeutung bei der Frage der Berufswahl oder Arbeitsfähigkeit ist jedoch die korrekte medizinische Diagnose der Epilepsieform und deren aktuelle Behandlung. Hierauf weisen Experten d...
      Mehr
    • BGH-Patientenrecht: Betreuerauswahl können Demenzkranke selbst bestimmen
      Eine 74-jährige an Demenz erkrankte Frau wurde bislang von ihrem Ehemann betreut, bis die Nichte und Schwägerin der Betroffenen beim Amtsgericht beantragten, einen Berufsbetreuer zu bestellen, da sie nicht überzeugt waren, dass der Ehemann sich zuverlässig um seine Frau kümmert und sie pflegt. Darüb...
      Mehr
    • Taxi zum Arzt: Ab 1.1.2019 gelten Taxikosten mit der ärztlichen Verordnung als genehmigt.
      Für bestimmte Patientengruppen wie z. B. Menschen mit Behinderung oder schwer Pflegebedürftige (ab Pflegegrad 3) wird die Kostenabrechnung für die Taxikosten zum Arzt ab 1. Januar 2019 einfacher. Bisher wurden die Fahrtkosten dafür nur auf Antrag und nach vorheriger Genehmigung durch die gesetzliche...
      Mehr
    • Licht- und Blendempfindlichkeit in der Nacht: Spezielle Tests helfen das Dämmerungssehen zu diagnostizieren
      Wirklich nachtblind sind die wenigsten Menschen. In den meisten Fällen verursachen altersbedingte Augenleiden das Problem, an erster Stelle steht dabei der graue Star. Erste Symptome wie Licht- und Blendempfindlichkeit machen sich nachts bemerkbar. Man glaubt es selbst nicht, dass Millionen Autofah...
      Mehr
    • ZNS-Konsil – neues Telematik-Angebot für Ärzte in Thüringen
      Ein neues ZNS-Konsil soll bei der Versorgung von Patienten mit Demenz, Depressionen, Multipler Sklerose sowie Migräne und anderen speziellen Kopfschmerzsyndromen die Ärzte in KV-Bereich Thüringen unterstützen. Ärzte, die bei ihren Patienten eine entsprechende Verdachtsdiagnose gestellt haben, können...
      Mehr
    • STIKO empfiehlt Grippeschutzimpfung bei Multipler Sklerose
      Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt Patienten mit Multiple Sklerose (MS) ausdrücklich dann eine saisonale Influenzaimpfung, wenn in der Vergangenheit ein Schub durch virale Infektion ausgelöst wurde. (1) Das Pharmaunternehmen Merck hat zum Thema eine Informations...
      Mehr
    • Arzneimittel-Lebenslauf: So entstehen neue Medikamente
      Zeit und Geduld sind gefragt. Die Entwicklung von neuen Medikamenten nimmt sehr viel Zeit in Anspruch - im Durchschnitt 13 Jahre. In dieser Zeit testen Wissenschaftler mehrere tausend Substanzen, doch nur eine schafft es schließlich als Medikament auf den Markt. Bevor dies allerdings geschieht, müss...
      Mehr
Zum Archiv

Quellen-URL (abgerufen am 24.02.2019 - 07:16): http://www.neuromedizin.de/Patienten/Neues-Meldeportal-fuer-Medikamenten-Nebenwirkungen.htm
Copyright © 2014 | http://www.neuromedizin.de ist ein Dienst der MedienCompany GmbH. | Medizin-Medienverlag | Amselweg 2, 83229 Aschau i. Chiemgau | Geschäftsführer: Beate Döring | Amtsgericht Traunstein | HRB 19711 | USt-IdNr.: DE 223237239