"Close the care gap" - das Internationale Motto des Weltkrebstag am 4. Februar 2023

Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Er wurde durch die Weltkrebsorganisation (UICC) ins Leben gerufen. Viele ihrer mehr als 1.100 Mitgliedsorganisationen aus über 170 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebshilfe.

Zum Weltkrebstag am 4. Februar weist die Deutsche Krebshilfe auf die enorme Bedeutung der Prävention und Früherkennung von Krebs hin. Viele Menschen nutzen dieses Potenzial nicht aus, obwohl sie mit einer gesunden Ernährung, Bewegung, Nichtrauchen und dem Verzicht auf Alkohol das eigene Krebsrisiko senken könnten. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen wird in Deutschland bis zum Ende dieses Jahrzehnts um fast 20 Prozent auf schätzungsweise 600.000 pro Jahr steigen, warnen Experten. „Dieser Entwicklung müssen wir entgegentreten und alles dafür tun, dass Krebs gar nicht erst entsteht“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Prävention und Früherkennung spielen dabei eine Schlüsselrolle. Rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen sind durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar – dazu zählen insbesondere nicht rauchen, wenig oder kein Alkohol, ein normales Körpergewicht und viel Bewegung.

Auch die Krebsfrüherkennung, oft als „Vorsorge“ bezeichnet, birgt erhebliches Potenzial. Hierzu zählen Untersuchungen wie die Mammographie, die Darmspiegelung oder das Hautkrebs-Screening, zumal sich diese auf Krebsarten mit hohen Fallzahlen richten. Ziel ist es, Krebs in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken. Primärprävention und Früherkennung zusammengenommen könnten die Krebssterblichkeit um bis zu 75 Prozent senken.

Die Deutsche Krebshilfe setzt sich für die nachhaltige Stärkung der Krebsprävention ein – von der Forschung bis zur Umsetzung in der Praxis. Sie hat sich dabei zu einer strategischen Partnerschaft mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt dieser engen Zusammenarbeit steht der Aufbau eines Nationalen Krebspräventionszentrums in Heidelberg. Weiterhin hat die Deutsche Krebshilfe erste Förderschwerpunktprogramme im Bereich der Prävention auf den Weg gebracht.

Quelle: PI Stiftung Deutsche Krebshilfe_01-02-2023

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