Epilepsie: Beratung und Schulung per Videokonferenz

Epilepsie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Die Krankheit stellt Betroffene und Angehörige vor Herausforderungen: Insbesondere häufige epileptische Anfälle schränken die Lebensqualität ein und beeinflussen Alltag, Berufstätigkeit sowie das Sozialleben.

Das Epilepsiezentrum an der Klinik für Neurologie in Kiel hat ein digitales Angebot geschaffen, um Betroffene effektiv zu unterstützen. Durch Einsatz moderner Kommunikationsmethoden bietet das Zentrum gemeinsam mit seinem Partner, dem DRK-Norddeutschen Epilepsiezentrum für Kinder und Jugendliche in Schwentinental, Beratungen und Schulungen per Videokonferenz an.

Digitales Schulungsangebot

EpilepsON, das erste deutschsprachige interaktive Schulungsprogramm, vermittelt wichtige Infos über den Umgang mit Anfällen und Alltagsproblemen. Betroffene lernen Risiken und Komplikationen dieser Erkrankung kennen und wie sie diesen besser begegnen können. Das Modell bietet sich insbesondere im ländlichen Raum an, wo weite Entfernungen und eingeschränkte Mobilität Barrieren darstellen. So erhalten Betroffene von zu Hause aus Unterstützung von geschulten Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen.

Eine gemeinsame Teilnahme Betroffener und Angehöriger am Schulungsprogramm ist möglich und erwünscht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Überweisung nicht erforderlich.

„Unser Ziel ist es, Patienten und Angehörigen die richtigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um mit der Erkrankung besser umgehen zu können – unabhängig davon, wo sie wohnen“, erklärt PD Dr. Nils Margraf, Leiter des Epilepsiezentrums in Kiel und Mitbegründer des Projekts. 

Quelle: djd

(djd/bd)
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