Gehälter ab 100.000 Euro - So wird man zum Spitzenverdiener- Fast jeder dritte Arzt verdient 100.000 Euro

Eine Analyse des StepStone Gehaltsreport 2018, bei dem die Online-Jobplattform 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat, wurden jetzt die Gehaltsentwicklungen in einzelnen Branchen, u. a. auch bei Ärzten, ausgewertet. Bei den Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt demnach das durchschnittliche Jahresgehalt bei 58.150 Euro brutto. Wer sich ein Spitzengehalt von 100.000 Euro und mehr sichern möchte, muss in der Regel eine spezifische Ausbildung und eine Führungsposition vorweisen, so die Recruiting-Experten von Stepstone. Während in der obersten Management-Ebene mehr als jeder Dritte über ein Gehalt ab 100.000 Euro brutto verfügt, kommt nur jeder Fünfte im mittleren Management auf einen Verdienst in dieser Höhe. Ohne Management-Rolle sind die Chancen auf ein sechsstelliges Gehalt verschwindend gering: Nur 2 Prozent der befragten Fachkräfte ohne Führungsverantwortung liegen laut StepStone Gehaltsreport über der Gehaltsgrenze von 100.000 Euro.

Schon die Wahl der Ausbildung stellt die Weichen für ein hohes Gehalt. Fast jeder fünfte Diplom-Absolvent schafft den Sprung zum Top-Gehalt, während zum Beispiel ein Meisterbrief nur selten zu Spitzengehältern führt (6 Prozent).

Karriere-Fakten aus der StepStone-Analyse

Die Unternehmensgröße entscheidet

- Für alle Fach- und Führungskräfte gilt: Die Wahrscheinlichkeit ein Spitzengehalt über 100.000 Euro erzielen zu können, steigt mit der Unternehmensgröße des Arbeitgebers.

- Großunternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern zahlen 17 Prozent ihrer Angestellten ein Gehalt über 100.000 Euro - bei Firmen, die zwischen 1.000 und 10.000 Mitarbeiter beschäftigen, sind es nur 10 Prozent.

Pharmaindustrie mit den meisten Spitzenverdienern

- Die Branche mit den meisten Fach- und Führungskräften mit einem Gehalt über 100.000 Euro ist die Pharmaindustrie. 15 Prozent aller Fachkräfte sichern sich hier ein entsprechendes Gehalt.

- Auch in der Chemiebranche (14 Prozent) und im Bankwesen (13 Prozent) gibt es viele Top-Verdiener.

Fast jeder dritte Arzt verdient 100.000 Euro per anno

- Unter Ärzten ist die Anzahl der Spitzenverdiener am höchsten (31 Prozent).

- Banking-Spezialisten und Juristen folgen mit einigem Abstand auf Rang zwei und drei (14 und 12 Prozent).

Männer häufiger mit Spitzengehalt als Frauen

- Die Wahrscheinlichkeit, mehr als 100.000 Euro zu verdienen, ist als Mann wesentlich höher. Gründe dafür sind unter anderem die Berufswahl und die Tatsache, dass Männer seltener aus familiären Gründen pausieren oder in Teilzeit arbeiten.

- Während 11 Prozent der männlichen Fachkräfte über 100.000 Euro verdienen, sind es bei ihren Kolleginnen nur 3 Prozent.

"Wer sich schon bei der Berufswahl an den Verdienstmöglichkeiten orientieren will, sollte allerdings nicht nur auf die heutige Lage schauen. Das Gehaltsgefüge ist im Umbruch. Banker werden noch immer sehr gut bezahlt, obwohl ihre Bedeutung in der digitalisierten Welt abnimmt. IT und technische Berufe boomen hingegen wie nie zuvor, erzielen aber oft noch keine Spitzengehälter. Das wird sich in Zukunft ändern", erklärt StepStone Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers.

Quelle: ots/stepstone

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