Homeoffice: App mRay - mobile Kommunikationszentrale für radiologische Bilder

Viele Kliniken stehen derzeit vor der Herausforderung einer flächendeckenden Umstellung auf Homeoffice oder mobiles Arbeiten. Ärzte müssen sich schnell und fallbasiert austauschen können, brauchen Zugang zum Bildarchivierungssystem (PACS) ihrer Klinik und die Möglichkeit, medizinische Bilddaten zu betrachten, zu verschicken oder auch mobil zu befunden. Eine vom Unternehmen mbits imaging GmbH entwickelte App „mRay“ ermöglicht die schnelle und sichere Teilung auf mobile Endgeräte. Die App wird jetzt für die Dauer der Krise, mindestens aber für die nächsten zwei Monate von mbits kostenfrei zur Verfügung gestellt.

App

BU: mRay Teleradiologie

© DKFZ

Klinische Abteilungen und Ärzte können die mobile Plattform, die mit standardisierten DICOM-Datenformaten arbeitet, uneingeschränkt nutzen. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass das medizinische Personal auch im Falle einer Quarantäne untereinander schnell und sicher kommunizieren kann und die Ärzte notfalls auch von zuhause aus Bilder befunden können. Das mbits-Team will mit diesem Angebot die Arbeit derer unterstützen, die nun im Kampf gegen SARS-CoV-2 die Ausbreitung des Erregers eindämmen und die Versorgung der Infizierten übernehmen.

mRay ist in seit einigen Jahren in zahlreichen Unikliniken im Einsatz. Die mbits-Entwickler arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, neue Installationen schnell und unbürokratisch zu ermöglichen.

mbits ist eine Ausgründung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Die Spezialisten für medizinische Bildverarbeitung um die beiden ehemaligen DKFZ-Forscher Michael Müller und Ingmar Gergel entwickeln professionelle, radiologische Software-Lösungen für mobile Endgeräte. Die Medizininformatiker gründeten unter Beteiligung des DKFZ die Firma mbits imaging GmbH.

Quelle: PI DKFZ

(bd)
Zurück zur Startseite
Weitere Newsmeldungen
    • Frühzeitigere Parkinsondiagnose mit neuer MRT-Neuinterpretation des Schwalbenschwanz-Zeichens
      Forscher des Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) haben herausgefunden, dass die Identifikation von einem Magnetresonanztomographie-Zeichen zur Parkinsondiagnose als eine bestimmte anatomische Region im Gehirn zwar weit verbreitet, aber gar nicht korrekt ist.
      Mehr
    • Assoziation zwischen Nikotinkonsum und Morbus Parkinson?
      Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass es eine inverse Assoziation zwischen Zigarettenrauchen und dem Risiko für einen Morbus Parkinson gibt. Auf der anderen Seite konnte mittlerweile festgestellt werden, dass Zigaretten-Rauchen mit kognitiven Beeinträchtigungen bei Parkinson-Patienten assoziiert i...
      Mehr
    • Neue Studie aus Italien zu Bildgebungsmerkmalen und Hämatom-Wachstum bei COVID-19-assoziierter intrazerebraler Blutung
      Eine intrazerebrale Blutung (ICH = Intracerebral hemorrhage) bei COVID-19-positiven Patienten zeigt besondere Auffälligkeiten in der kranialen CT-Bildgebung ohne Kontrastmittel (NCCT= Non-contrast computed tomography) und weist zudem eine höhere Blutungsgeschwindigkeit auf als eine ICH
      Mehr
    • Neuroradiologie Aktuell 2022
      Neuroradiologie Aktuell 2022, ist ein klinisch orientiertes Symposium mit 350 Teilnehmern, findet seit 25 Jahren in Hamburg statt. 2022 findet es vom 28. – 30. April 2022 statt. Es wird gemeinsam von Prof. Fiehler (Hamburg) und Prof. Bendszus (Heidelberg) ausgerichtet. Im Fokus steht die Vermittlung...
      Mehr
Zum Archiv

Quellen-URL (abgerufen am 19.08.2022 - 13:36): http://www.neuromedizin.de/Neuro-Radiologie/Homeoffice--App-mRay---mobile-Kommunikationszentrale-fuer-ra.htm
Copyright © 2014 | http://www.neuromedizin.de ist ein Dienst der MedienCompany GmbH. | Medizin-Medienverlag | Amselweg 2, 83229 Aschau i. Chiemgau | Geschäftsführer: Beate Döring | Amtsgericht Traunstein | HRB 19711 | USt-IdNr.: DE 223237239