Arbeitgeber-Bewertungsportale bekommen beim Recruitung immer mehr an Bedeutung

Wie ein Arbeitgeber auf Bewertungsportalen beurteilt wird, hat immer häufiger Auswirkungen darauf, ob sich ein geeigneter Kandidat für einen Job überhaupt bewirbt. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage bei 1.009 Personen telefonisch befragt wurden - darunter waren 829 Internetnutzer, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Deutschland (Bitkom) im März 2018 durchgeführt hat. Demnach ist mehr als jeder Achte der wechselwilligen Interessenten (84 Prozent, 2015: 76 Prozent) durch die Berichte und Noten in seiner Entscheidung schon beeinflusst. Jeder zweite Befragte (46 Prozent, 2015: 53 Prozent) wurde dabei in seiner Entscheidung für ein Unternehmen bestärkt. 54 Prozent (2015: 47 Prozent) haben sich danach allerdings gegen das Unternehmen als Arbeitgeber entschieden. Arbeitgeberbewertungen werden jedoch nicht nur gelesen, sondern auch immer öfter selbst verfasst. Dem eigenen Arbeitgeber hat jeder vierte Internetnutzer (25 Prozent) schon einmal online eine Bewertung hinterlassen.

Mehr als jeder dritte Internetnutzer in Deutschland (36 %) hat sich schon einmal online Bewertungen von Arbeitgebern durchgelesen. Damit gewinnen Arbeitgeberportale beim Recruitung immer mehr an Bedeutung. Seit 2015 ist die Zahl derjenigen, die sich auf Online-Plattformen wie kununu.com, meinchef.de, jobvote.com oder companize.com informieren, um sieben Prozentpunkte gestiegen. Vor drei Jahren informierten sich noch 29 Prozent darüber, wie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter ein Unternehmen bewerten.

Für berufstätige Internetnutzer sind Arbeitgeber-Bewertungen im Netz besonders interessant: Hier sagt beinahe jeder Zweite (45 Prozent), dass er im Internet entsprechende Bewertungen liest. Besonders relevant sind die Online-Bewertungen offenbar für die jüngeren Berufstätigen. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen hat jeder Zweite (52 Prozent) schon einmal Online-Arbeitgeberbewertungen gelesen, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 39 Prozent. Dies sind weitere Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom.

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