Vitamin D-Supplementierung bei Restless-Legs-Syndrom ohne Wirkung?
Wissenschaftler des Sleep Medicine and Research Center, College of Medicine, King Abdulaziz University Hospital in Jeddah, Saudi Arabien, konnten im Rahmen einer 12-wöchigen randomisierten, Plazebo-kontrollierten Studie zeigen, dass eine Vitamin D-Supplementierung zu keiner Verbesserung der Symptome eines Restless-Legs-Syndroms (RLS) führt. Teilnehmer der Studie waren 55 Patienten mit einem gemäß der Kriterien der „International Restless Legs Syndrome Study Group“ diagnostiziertem RLS. Die Probanden erhielten für die Dauer von 12 Wochen wöchentlich unter direkter Beobachtung oral entweder 50.000 I.E Vitamin D oder ein Plazebopräparat verabreicht. Zu Beginn der Studie sowie am Ende der 3 Monate wurden alle Patienten anhand der „International Restless Legs Syndrome Study Group rating scale“ klinisch untersucht und ebenfalls zu Studienbeginn sowie alle vier Wochen ihre Vitamin D-Spiegel und das Knochenprofil bestimmt. Primärer Endpunkt war die Veränderung des „Restless legs syndrome severity-Scores“ zwischen Studienbeginn und nach 12 Wochen Behandlungsdauer. In der Vitamin D-Gruppe waren 17, in der Plazebo-Gruppe 18 Personen. In Bezug auf das Lebensalter, das Geschlecht, den RLS-Schweregrad oder den Vitamin D-Spiegeln waren beide Gruppen miteinander vergleichbar. Es zeigte sich, dass hinsichtlich des „Restless legs syndrome severity-Scores“ nach der Behandlung kein signifikanter Unterschied zwischen der Vitamin-Gruppe und der Placebogruppe bestand. Eine Vitamin D-Supplementierung hat bei Restless-Legs-Syndrom in puncto Symptom-Verbesserung keine Wirkung, so die Autoren.
(drs)
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