Ultraschall-gesteuerte Regionalanästhesie bei Exazerbation chronischer neuropathischer Schmerzen als Notfalltherapie effektiv und sicher
In Notaufnahmen tätige Ärzte sollten dazu in der Lage sein, eine Ultraschall-gesteuerte Regionalanästhesie zur Behandlung einer akuten Exazerbation chronischer neuropathischer Schmerzen durchzuführen. Diese Ansicht vertreten Wissenschaftler des Department of Emergency Medicine, University of California, Los Angeles Medical Center in Los Angeles, USA, aufgrund einer vor Kurzem im „Journal of Emergency Medicine“ publizierten Kasuistik. Es wird von einer 51-jährigen Patientin berichtet, die sich zweimalig in der Notaufnahme wegen starker Schmerzen im linken Unterarm bei bekannter chronischer ulnarer Neuropathie vorstellte. Bei ihrem ersten Besuch erhielt die Patientin multiple intravenöse Opiat-Injektionen und musste letztendlich unter anderem wegen einer Opiat-induzierten Hypotonie stationär aufgenommen werden. Bei ihrer zweiten Vorstellung in der Notaufnahme führte ein Notfallmediziner eine Ultraschall-gesteuerte ulnare Nervenblockade durch, die ein Sistieren der Schmerzen bewirkte, sodass die Patientin wieder nach Hause entlassen werden konnte. Dieser Fall zeigt, dass die Ultraschall-gesteuerte Nervenblockade eine effektive, sichere und relativ kostengünstige therapeutische Alternative zur Opioid-Gabe bei Exazerbation chronischer neuropathischer Schmerzen ist, so die Experten.
(drs)
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Quellen-URL (abgerufen am 16.11.2018 - 16:46): http://www.neuromedizin.de/Neuro-Intensivmedizin/Ultraschall-gesteuerte-Regionalanaesthesie-bei-Exazerbation-.htm
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