Assoziation zwischen Angst vor Stürzen und der Gesamt-Mortalität älterer Menschen
Bei älteren und hochbetagten Menschen besteht eine statistisch signifikante Assoziation zwischen der Angst vor Stürzen und der Gesamt-Mortalität. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Dankook University in Cheonan, Republik von Korea, mit 10.219 Senioren und Seniorinnen, die im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 bereits Teilnehmer der „Korean Longitudinal Study of Aging (KLoSA)“ waren. Die Analysen der gesammelten Daten und die statischen Berechnungen ergaben, dass von den 10.219 Probanden 411 Personen innerhalb von 2 Jahren ein Sturzereignis erlebt hatten und 18,5 % dieser Patienten (n=76) starben. In Bezug auf die Sturzangst gaben 14,83 % (n=1.515) der 10.219 Studienteilnehmer an, massive Angst hatten, zu fallen. Die adjustierte HR (= adjusted hazard ratio) der Gesamt-Mortalität zeigte, dass diejenigen Senioren und Seniorinnen, die besonders große Angst vor Stürzen hatten, im Vergleich zu denjenigen mit weniger Angst ein signifikant erhöhtes Mortalitätsrisiko aufwiesen. Das Fazit der Studienautoren: Es gibt bei älteren Menschen eine statistisch signifikante Assoziation zwischen der Angst vor Stürzen und der Gesamt-Mortalität.
(drs)
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Quellen-URL (abgerufen am 26.05.2020 - 07:44): http://www.neuromedizin.de/Neuro-Geriatrie/Assoziation-zwischen-Angst-vor-Stuerzen-und-der-Gesamt-Morta.htm
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