Medizinische Fachverbände warnen vor schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper

In der Silvesternacht wird gefeiert. Ein Feuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres gehört für viele Menschen dazu. Das birgt aber auch erhebliche Risiken. Jedes Jahr werden zahlreiche Menschen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern schwer verletzt. Besonders häufig betroffen sind Hände, Augen und Ohren - mit teils gravierenden Folgen wie Verbrennungen, Amputationen, Sehverlust oder bleibenden Hörschäden.

Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) warnt gemeinsam mit weiteren medizinischen Fachverbänden vor den Gefahren des unachtsamen Umgangs mit privatem Feuerwerk und ruft zu einem bewussten, verantwortungsvollen Einsatz auf. Damit das neue Jahr gesund wird.

Gemeinsame Präventionskampagne

Um insbesondere junge Menschen für die Risiken zu sensibilisieren, hat der BVOU die bundesweite Präventionskampagne "Du entscheidest" mit ins Leben gerufen. Die Initiative, getragen von sieben medizinischen Berufs- und Fachverbänden, setzt auf eine moderne, mobile-first-Ansprache über Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Mit eindrücklichen Kurzclips wird gezeigt, wie ein unachtsamer Moment das Leben dauerhaft verändern kann. Die zentrale Botschaft: "Du entscheidest, wie dein Jahr anfängt."

Ziel ist es, Eigenverantwortung zu stärken und zu einem bewussten, rücksichtsvollen Umgang mit Feuerwerk zu motivieren.

Tipps für mehr Sicherheit

  • Feuerwerkskörper nie in der Hand zünden oder auf andere Personen richten
  • Keine selbstgebastelten oder manipulierten Feuerwerkskörper verwenden
  • Kinder und Jugendliche besonders schützen und beaufsichtigen
  • Abstand halten und Anweisungen auf den Verpackungen beachten

Quelle: ots / Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.

(bd)
Zurück zur Startseite
Weitere Newsmeldungen
    • Mit KI-Avataren zum besseren Arzt-Patienten-Gespräch
      Die Künstliche Intelligenz hält jetzt auch Einzug in die Ausbildung: Am Universitätsklinikum Münster (UKM) trainieren Medizinstudierende mit realitätsnahen KI-Avataren ein psychiatrisches Erstgespräch. Geübt wurde mit KI-gestützten virtuellen Patientinnen und Patienten, wie man das Erstgespräch mit ...
      Mehr
    • Eigene Europäische Leitlinie für Herzrehabilitation
      Kardiale Rehabilitation ist heute weit mehr als ein Trainingsprogramm nach einem Herzinfarkt. Sie verbindet körperliches Training mit der optimalen medikamentösen Behandlung, Beratung zu Ernährung und Lebensstil, Rauchstopp, Schulung zum Umgang mit der Erkrankung und psychosozialer Betreuung.
      Mehr
    • Luftverschmutzung erhöht das Schlaganfallrisiko
      Studien zeigen Zusammenhänge mit dem Auftreten von Schlaganfällen, selbst bei vergleichsweise niedriger Luftverschmutzung in Europa. Neuere Daten aus Augsburg weisen zudem darauf hin, dass kurzfristig erhöhte Schadstoffbelastungen mit bestimmten Schlaganfallformen und der Schwere der Folgen zusammen...
      Mehr
    • Übermäßiger Gebrauch von kurzwirksamen Bronchodilatatoren erhöht Sterberisiko
      Bei Patienten mit Asthma oder COPD ist der übermäßige Gebrauch von kurzwirksamen Bronchodilatatoren weitverbreitet. Bei beiden Erkrankungen steigt das Risiko bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfällen, je mehr die Patienten pro Jahr verwenden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität G...
      Mehr
    • Neue Studie zu Symptomen, Lebensqualität, Therapie und Outcome von Patienten mit Gastroparese
      Wissenschaftler der Temple University School of Medicine in Philadelphia, Pennsylvania und weiterer Forschungseinrichtungen in den USA haben vor Kurzem im Rahmen einer Studie untersucht, wie man Patienten mit einer Gastroparese basierend auf ihren prädominanten Symptomen klassifizieren kann und welc...
      Mehr
    • Kreisrunden Haarausfall mit Arthritis-Medikament stoppen
      Kreisrunder Haarausfall bzw. Alopecia areata (AA) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise gesundes Gewebe angreift. Während Haarausfall für Außenstehende wie ein kosmetisches Problem erscheinen mag, können die Auswirkungen für Betroffene viel tiefgreifend...
      Mehr
    • Keine Assoziation zwischen Anämie und Diagnose eines Pseudotumor cerebri
      Die gegenwärtige Literatur lässt vermuten, dass eine Anämie ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Pseudotumor cerebri sein könnte und mit einem schlechten visuellen Outcome assoziiert ist. Dieser Frage sind nun Wissenschaftler der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore, Maryla...
      Mehr
    • Mit neuem Tool TAGS biologisches Alter genauer bestimmen
      Menschen altern biologisch unterschiedlich. Die Unterschiede werden mittels epigenetischer Uhren geschätzt. Diese Labortests sind als Tool zur Untersuchung des biologischen Alters zunehmend beliebt. Doch was messen epigenetische Uhren tatsächlich? Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen ware...
      Mehr
Zum Archiv

Quellen-URL (abgerufen am 08.09.2026 - 22:52): http://www.neuromedizin.de/Weiteres/Warnung-vor-schweren-Verletzungen-durch-Feuerwerkskoerper.htm
Copyright © 2014 | http://www.neuromedizin.de ist ein Dienst der MedienCompany GmbH. | Medizin-Medienverlag | Amselweg 2, 83229 Aschau i. Chiemgau | Geschäftsführer: Beate Döring | Amtsgericht Traunstein | HRB 19711 | USt-IdNr.: DE 223237239