Große Mehrheit nutzt Nachhaltigkeits-Apps - gesundheitliche Kriterien weniger im Trend

Eine große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland nutzt digitale Anwendungen, um umwelt- und klimafreundlicher zu leben. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.009 Personen ab 16 Jahren. So gaben 72 Prozent der Befragten an, mindestens eine App oder digitale Anwendung mit Nachhaltigkeitsbezug zu nutzen.

Beliebt sind Second-Hand-Plattformen, Vergleichsportale und Smart-Home-Technologien.

CO2-Fußabdruck sekundär

Gut jeder Vierte nutzt Smart-Home-Produkte, um Energie zu sparen, zum Beispiel intelligente Heizungssteuerungen oder vernetzte Beleuchtungssysteme. Ebenfalls ein Viertel hat Apps im Einsatz, um noch gute Lebensmittel vor der Entsorgung zu retten, zum Beispiel, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

Gesundheitliche Kriterien weniger im Trend

Weniger im Trend sind digitale Helfer für nachhaltige Ernährung (15 Prozent), Mobilitätsdienste wie Car- oder Bike-Sharing (zehn Prozent) sowie Apps für die Produktbewertung nach ökologischen oder gesundheitlichen Kriterien (sieben Prozent). Nur drei Prozent berechnen aktiv ihren persönlichen CO2-Fußabdruck mithilfe digitaler Anwendungen.

Quelle: pte

(bd)
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