Heilmittelbehandlung - vertragsärztliche Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte von 14 Tagen auf 28 Tage vom G-BA verlängert

Am 29. Juni 2020 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Frist für den Beginn einer Heilmittelbehandlung nach einer vertragsärztlichen Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte von 14 Tagen auf 28 Tage verlängert. Damit soll einem in den Praxen möglicherweise bestehenden Terminstau bei Heilmittelbehandlungen, die bedingt durch die Corona-Pandemie nicht begonnen werden konnten, entgegengewirkt werden. Die Sonderregelung gilt bis zum 30. September 2020.

Ab dem 1. Oktober 2020 gilt mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien künftig regelhaft die Frist von 28 Tagen zum Beginn einer Heilmittelbehandlung. Ebenfalls bis zum 30. September 2020 verlängerte der G-BA die Sonderregelung, wonach Krankentransportfahrten zu nicht aufschiebbaren, zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen von nachweislich an COVID-19-Erkrankten keiner vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse bedürfen. Dies gilt auch für Versicherte, die aufgrund einer behördlichen Anordnung unter Quarantäne stehen.

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Quellen-URL (abgerufen am 10.07.2020 - 01:16): http://www.neuromedizin.de/Praxisabrechnung/Heilmittelbehandlung---vertragsaerztliche-Verordnung-fuer-ge.htm
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