Ärztlicher Bereitschaftsdienst deutschlandweit über die Telefon-Nummer 116 117 erreichbar- Wichtig! Bei lebensgefährlichen Situationen gilt weiterhin die Notruf-Nummer 112
Starke Schmerzen oder hohes Fieber in der Nacht oder am Wochenende: Wer außerhalb der Praxissprechzeiten medizinische Hilfe benötigt, kann den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) anrufen. Ab sofort können nun die Patienten den ärztlichen Bereitschaftsdienst der KVen deutschlandweit unter der einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichen.^ Das ist praktisch, denn bisher gab es bundesweit viele verschiedene Nummern. Für die neue Service-Nr. 116 117 haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und KVen bei der Europäischen Kommission stark gemacht. Auch nach Einführung der neuen Nummer 116 117 bleiben alle örtlichen Bereitschaftsdienstnummern vorerst bestehen. Wer also die Rufnummer seines Bereitschaftsarztes vor Ort bereits kennt, kann diesen auch in Zukunft darunter noch erreichen. Wichtig: Die neue Service-Nummer ist nicht mit der Notrufnummer zu verwechseln. Denn bei schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Situationen, z. B. bei Verdacht auf einen Herzinfarkt, ist die 116 117 die falsche Anlaufstelle. Stattdessen müssen Patienten oder Angehörige weiterhin die Notrufnummer 112 wählen. Eines haben beide Rufnummern jedoch gemeinsam: Sie sind kostenlos und garantieren schnelle ärztliche Hilfe.
(mst)
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Quellen-URL (abgerufen am 26.05.2020 - 07:47): http://www.neuromedizin.de/Patienten/Aerztlicher-Bereitschaftsdienst-jetzt-deutschlandweit-ueber-.htm
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