Digitale Buchung von Arztterminen wird zum Standard

Die digitale Terminvergabe in den Arztpraxen ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil im deutschen Gesundheitssystem geworden. Bereits 64 Prozent der Deutschen haben inzwischen mindestens einmal einen Arzttermin online vereinbart. Damit ist der Anteil innerhalb von zwei Jahren stark gestiegen. Nur noch 18 Prozent lehnen die digitale Terminvergabe grundsätzlich ab.

Terminplattformen

Besonders häufig benutzt werden demnach spezialisierte Terminplattformen: 58 Prozent der Befragten haben ihren Arzttermin bereits über Portale wie Doctolib, Jameda, Clickdoc, Termed und andere vereinbart. 25 Prozent nutzten dafür die Website einer Arztpraxis oder medizinischen Einrichtung, etwa über ein Online-Formular oder per E-Mail.

Vorteil Unabhängigkeit

Als größter Vorteil der digitalen Terminbuchung gilt die Unabhängigkeit von den telefonischen Erreichbarkeiten der Praxen: 84 Prozent der Befragten, die die Online-Terminvereinbarung nutzen oder sich dies vorstellen können, nennen diesen Punkt. 58 Prozent schätzen die flexible Auswahl an Terminen, etwa zu Randzeiten. 43 Prozent sehen automatische Terminerinnerungen als Vorteil, 37 Prozent die bessere Verfügbarkeit kurzfristiger Termine. Zudem geben 26 Prozent an, dass sie die Möglichkeit, Termine online einfach abzusagen oder zu verschieben, besonders hilfreich finden.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: „Die digitale Terminvergabe ist ein wichtiges Instrument für eine effizientere Gesundheitsversorgung. Digitale Prozesse reduzieren den Aufwand in den Arztpraxen, sparen für alle Beteiligten Zeit und verbessern den Zugang zur medizinischen Versorgung.“ Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.145 Menschen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 38 bis KW 43 2025 statt.

Quelle: Digitalverband Bitkom

(bd)
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