Jugendliche schlafen an Schultagen chronisch zu wenig. Dies ist bedingt durch die Schlafbiologie von Jugendlichen, die auf ein späteres Einschlafen ausgerichtet ist. Das kann sich negativ auf das Wohlbefinden und die Lernfähigkeit auswirken.
Flexibler Start
Eine neue Studie der Universität Zürich und des Universitäts-Kinderspitals Zürich zeigt, dass ein flexibler Start des Unterrichts am Morgen Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen verbessern kann. Die Studie untersuchte die Auswirkungen eines flexiblen Modells auf Schlaf, Gesundheit und schulische Leistungen an zwei Sekundarschulen in der Schweiz. Die mittlere Schlafenszeit am Unterrichtstag wurde um 38 Minuten verzögert.
Insgesamt haben 351 Schüler die Basiserhebung und 403 die Nachbefragung abgeschlossen; 212 nahmen zu beiden Zeitpunkten teil. Das Alter der Schüler betrug durchschnittlich 14 Jahre.
Als ihnen die Wahl geboten wurde, später mit der Schule zu beginnen, nutzten die 95 Prozent Schüler diese Möglichkeit, was zu messbaren Verbesserungen bei Schlaf, Gesundheit und schulischen Leistungen führte. Daher könnten flexible Schulzeiten eine wirksame Methode sein, um Schlafdefizite bei Jugendlichen anzugehen.
Fazit
Flexible Schulstartzeiten können ein wirksamer und praktikabler Ansatz sein, um chronischen Schlafmangel zu reduzieren sowie die psychische Gesundheit und die schulischen Leistungen von Jugendlichen zu verbessern.
Quelle: News Universität Zürich










