Vitamin C könnte Krebsrisiko verringern

Nitrate und Nitrite spielen bei der neurologischen Gesundheit und der Gesundheit des Herzens eine wichtige Rolle. Im Magen kann es jedoch zu einer chemischen Reaktion, der sogenannten Nitrosierung, kommen. Dabei bilden sich Chemikalien, von denen viele Wissenschaftler annehmen, dass sie das Krebsrisiko erhöhen.

Forscher der University of Waterloo haben mit mathematischem Modellieren untersucht, wie sich Vitamin C auf chemische Reaktionen im Verdauungstrakt auswirkt, die mit der Entstehung von Krebs in Zusammenhang stehen. Konkret haben sie simuliert, wie sich Nitrate und Nitrite im Körper bewegen und im Laufe der Zeit verändern. Ist Vitamin C in der Nahrung vorhanden, kann sich das Krebsrisiko verringern. Entscheidend dafür sind Blattgemüse wie Spinat, die Vitamin C und Nitrat enthalten.

Die Studie deutet auch darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin-C-Präparaten nach jeder Mahlzeit eine mäßig positive Wirkung bei der Reduzierung der Bildung von Nitrosationsprodukten haben könnte, die mit einem Krebsrisiko durch diätetische Nitrite und Nitrate verbunden sind, wie sie in Lebensmitteln wie Speck und Salami vorkommen.

Die Forscher hoffen, dass diese Ergebnisse die zukünftige Ernährungsforschung unterstützen werden.

Quelle: pte

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Quellen-URL (abgerufen am 13.07.2026 - 05:21): http://www.neuromedizin.de/Forschung/Mit-Vitamin-C-koennte-Krebserkrankung-verhindern.htm
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